Solidarity for all: Gegen Abschiebung, Ausgrenzung und Rechte Hetze; Spektakuläre Kletteraktion in Würzburg

Aktivist_innen seilen sich aus 30m Höhe von einer Brücke über den Main ab und entrollen ein Großbanner.

Heute, am Samstag, den 23. Juni seilten sich am Nachmittag drei Aktivist_innen der Initiative Bleiberecht Würzburg von der Brücke der Deutschen Einheit, welche über den Main in Würzburg führt, ab, und entrollten dabei ein Großbanner mit der Aufschrift: „#Solidarity 4 all. Gegen Abschiebung, Ausgrenzung und Rechte Hetze“. Die Aktion, welche zur Zeit noch bis ca. 19 Uhr weiter läuft, findet zeitgleich und in Sichtweite zu dem Umsonst&Draußen Festival statt. Ein Musikfestival welches von mehreren 10.000 Menschen besucht wird. (mehr…)

5 Jahre NSU – Prozess. Kein Schluss strich

Aus Würzburg nach München – Antifaschistische Demo & Aktionen am Mittwoch, den 11. Juli, den Tag der Urteilsverkündigung

Gemeinsame Anreise aus Würzburg nach München mit dem Bayernticket am 11. Juli:

Abfahrt: Würzburg Hauptbahnhof
Treffpunkt: 13:00 Uhr in der Eingangshalle des HBF bei den Fahrkartenautomaten zum gemeinsamen Bayernticketkauf.

Am 11. Juli findet in München eine bundesweite Demonstration und weitere Aktionen statt. Wir werden dazu gemeinsam aus Würzburg anreisen, so dass wir an der Großdemonstration um 17:00 UHR teilnehmen können.

Im Mai 2013 begann vor dem Oberlandesgericht München der Prozess gegen fünf Mitglieder und Unterstützer des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU). Voraussichtlich im Sommer 2018 wird der Prozess nach etwa 400 Verhandlungstagen zu Ende gehen. Was bleibt, ist unsere Forderung nach Aufklärung und Konsequenzen. Denn auch nach fünf Jahren NSU-Prozess bleiben mehr Fragen als Antworten. (mehr…)

Der Kuaför aus der Keupstraße – Ein Dokumentarfilm zum NSU

Dokumentarfilm von Andreas Maus
Der Film erzählt die Geschichte des Nagelbombenanschlags vor einem türkischen Frisörsalon in der Kölner Keupstraße am 9. Juni 2004, rekonstruiert die Ermittlungen der Polizei anhand der Verhörprotokolle und es wird deutlich, dass als Täter für die Polizei vor allem die Opfer in Frage kamen. Erst Jahre später wurde der Anschlag dem sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zugeordnet

Die Veranstaltung findet statt am Freitag, der 15.Juni um 19:30 Uhr in der KHG Würzburg (Hofstallstraße 4, 97070 Würzburg)

Link zur Facebook Veranstaltung

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Der NSU, die BRD und der Rassistische Normalzustand – Vortrag am 3. Juni in Würzburg

Zwischen 1999 bis 2011 beging der NSU drei Bombenanschläge und zehn Morde, darunter neun an migrantischen Kleinunternehmern, sowie zahlreiche Banküberfälle. Erst im Jahr 2011 enttarnte sich die nationalsozialistische Terrorgruppe durch den Selbstmord von Böhnhart und Mundlos selbst. Zwar war der NSU das Werk von militanten Neonazis, ohne die Verwicklungen des Verfassungsschutzes, den Rassismus in Polizei und Gesellschaft hätte es ihn jedoch nie in dieser Form gegeben.


In dem Vortrag wird es daher darum gehen, jene Faktoren zu analysieren, die dazu geführt haben, dass der NSU seine neonazistischen Terrorakte begehen konnte. Inwieweit bestehen die gesellschaftlichen Verhältnisse, die den NSU möglich gemacht haben, auch nach dessen Auffliegen fort? Außerdem soll es in dem Vortrag um offene Fragen, den Prozess und die Aktionen am Tag der Urteilsverkündung, sowie einer gemeinsamen Anreise aus Würzburg dorthin gehen.

Vortrag, So. 3.Juni um 20 Uhr in der KHG Würzburg (Hofstallstraße 4)

Lautstarke und kraftvolle Demonstration in Würzburg für einen sofortigen Abschiebungsstopp nach Afghanistan.


Über 100 Teilnehmer_innen fordern Solidarität mit allen Menschen, statt Ausgrenzung und Abschiebungen.

Heute Abend, am Dienstag, den 22. Mai wurden erneut 15 Menschen gegen ihren Willen in das Kriegsgebiet Afghanistan abgeschoben. Es war die insgesamt 13. Sammelabschiebung seit Dezember 2016. Seitdem wurden über 200 Menschen zwangsweise in Chartermaschinen in die afghanische Landeshauptstadt nach Kabul abgeschoben. Unter den abgeschobenen Menschen befanden sich nach der aktuellen Informationslage mindestens fünf Menschen aus Bayern. Das Bundesland Bayern nimmt bei den Abschiebungen nach Afghanistan eine Schlüsselrolle ein und hat bundesweit bisher die meisten Abschiebungen nach Afghanistan vollzogen.

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