Archiv für Februar 2018

Protest in Würzburg gegen die Abschiebung von 14 Menschen nach Afghanistan

Um die 100 Menschen haben am Dienstag, den 20.02.2018 an der Kundge-bungen gegen Abschiebungen nach Afghanistan teilgenommen. Die Initiative Bleiberecht hatte zu-vor unter dem Motto „Not safe – keine Abschiebungen nach Afghanistan“ mit Unterstützung des Würzburger Flüchtlingsrats, des Medi-Netzes Würzburg, der Asyl-Ak Gruppe Mehr als 16a und Peace, Love and Solidarity zu dem Protest aufgerufen.

Konkreter Anlass für den Protest war die gleichzeitig stattfindente Sammelabschiebung vom Münchner Flughafen nach Kabul in Afghanistan. Bei demFlug wurden 14 Menscchen nach Afghanistan abgeschoben.Es war der 10. seit Dezember 2016. (mehr…)

Kundgebung gegen Abschiebungen nach Afghanistan am 20. Februar um 18 Uhr am Unteren Marktplatz in Würzburg

تظاهرات علیه دیپورت اجباری به افغانستان 20.02.2018 ساعت 18، مقابل مارکت پلاتز (Marktplatz)

Am Dienstag. 20. Februar findet um 18:00 Uhr am Unteren Marktplatz in
Würzburg eine Kundgebung gegen Abschiebungen nach Afghanistan statt.

WIR FORDERN, DASS DIE FÜR DEN 20. FEBRUAR GEPLANTE ABSCHIEBUNG NACH AFGHANISTAN, SOWIE ALLE WEITEREN ABSCHIEBUNGEN SOFORT GESTOPPT WERDEN!

Hier der Link zur Facebook Veranstaltung zum teilen: Facebook Veranstaltung

AUFRUF:

Für den 20. Februar hat die Bundesregierung, laut Informationen des Bayrischen Flüchtlingsrats, die nächste Abschiebung nach Afghanistan geplant.

Es wäre der zehnte Abschiebeflug nach Afghanistan seit Dezember 2016. Bisher hat die Bundesregierung 174 gegen deren erklärten Willen nach Afghanistan abgeschoben.

Deutschland rechtfertigt diese Abschiebungen mit dem Argument, dass es in Afghanistan sichere Regionen gäbe, in denen Geflüchteten leben könnten. Dieser Rechtfertigung widersprechen über 5.243 zivile Opfer (1.662 Tote und 3.581 Verletze) alleine in dem Zeitraum zwischen dem 1. Januar und dem 30. Juni 2017 in allen Teilen des Landes. 19 % aller zivilen Opfer werden in der von den deutschen Behörden als „sicher“ ausgewiesenen Hauptstadt Kabul registriert. Und die Sicherheitslage im Land verschlechtert sich immer weiter: Seit Heiligabend 2017 gab es bereits vier Anschläge in Afghanistan bei denen mindestens 91 Menschen getötet wurden (Stand 12.01.18). (mehr…)