Archiv für Mai 2018

Der NSU, die BRD und der Rassistische Normalzustand – Vortrag am 3. Juni in Würzburg

Zwischen 1999 bis 2011 beging der NSU drei Bombenanschläge und zehn Morde, darunter neun an migrantischen Kleinunternehmern, sowie zahlreiche Banküberfälle. Erst im Jahr 2011 enttarnte sich die nationalsozialistische Terrorgruppe durch den Selbstmord von Böhnhart und Mundlos selbst. Zwar war der NSU das Werk von militanten Neonazis, ohne die Verwicklungen des Verfassungsschutzes, den Rassismus in Polizei und Gesellschaft hätte es ihn jedoch nie in dieser Form gegeben.


In dem Vortrag wird es daher darum gehen, jene Faktoren zu analysieren, die dazu geführt haben, dass der NSU seine neonazistischen Terrorakte begehen konnte. Inwieweit bestehen die gesellschaftlichen Verhältnisse, die den NSU möglich gemacht haben, auch nach dessen Auffliegen fort? Außerdem soll es in dem Vortrag um offene Fragen, den Prozess und die Aktionen am Tag der Urteilsverkündung, sowie einer gemeinsamen Anreise aus Würzburg dorthin gehen.

Vortrag, So. 3.Juni um 20 Uhr in der KHG Würzburg (Hofstallstraße 4)

Lautstarke und kraftvolle Demonstration in Würzburg für einen sofortigen Abschiebungsstopp nach Afghanistan.


Über 100 Teilnehmer_innen fordern Solidarität mit allen Menschen, statt Ausgrenzung und Abschiebungen.

Heute Abend, am Dienstag, den 22. Mai wurden erneut 15 Menschen gegen ihren Willen in das Kriegsgebiet Afghanistan abgeschoben. Es war die insgesamt 13. Sammelabschiebung seit Dezember 2016. Seitdem wurden über 200 Menschen zwangsweise in Chartermaschinen in die afghanische Landeshauptstadt nach Kabul abgeschoben. Unter den abgeschobenen Menschen befanden sich nach der aktuellen Informationslage mindestens fünf Menschen aus Bayern. Das Bundesland Bayern nimmt bei den Abschiebungen nach Afghanistan eine Schlüsselrolle ein und hat bundesweit bisher die meisten Abschiebungen nach Afghanistan vollzogen.

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not safe – keine Abschiebungen nach Afghanistan

Nächsten Dienstag, den 22. Mai findet vom Frankfurter Flughafen die zwölfte Sammelabschiebung (seit Dezember 2016) nach Afghanistan statt. Deshalb wollen wir von der Initiative Bleiberecht gemeinsam mit euch auf die Straße gehen um ein kraftvolles und lautes Zeichen gegen Abschiebungen zu setzten. Lasst uns gemeinsam zeigen, dass wir nichts von der rassistischen Hetzte, die gerade von Söder und Co. gerade massiv verbreitet wird halten und für eine offene und solidarische Gesellschaft ohne Ausgrenzung und Abschiebung stehen.

Die angemeldete Demonstration beginnt um 18:00 Uhr am Würzburger Hauptbahnhof und und geht durch die Innenstadt bis zum Dom, wo die Abschlusskundgebung stattfinden wird.

Hier geht es zur FB-Veranstaltung

Demoaufruf: (mehr…)