Archiv der Kategorie 'TERMINE'

Der Kuaför aus der Keupstraße – Ein Dokumentarfilm zum NSU

Dokumentarfilm von Andreas Maus
Der Film erzählt die Geschichte des Nagelbombenanschlags vor einem türkischen Frisörsalon in der Kölner Keupstraße am 9. Juni 2004, rekonstruiert die Ermittlungen der Polizei anhand der Verhörprotokolle und es wird deutlich, dass als Täter für die Polizei vor allem die Opfer in Frage kamen. Erst Jahre später wurde der Anschlag dem sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zugeordnet

Die Veranstaltung findet statt am Freitag, der 15.Juni um 19:30 Uhr in der KHG Würzburg (Hofstallstraße 4, 97070 Würzburg)

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Der NSU, die BRD und der Rassistische Normalzustand – Vortrag am 3. Juni in Würzburg

Zwischen 1999 bis 2011 beging der NSU drei Bombenanschläge und zehn Morde, darunter neun an migrantischen Kleinunternehmern, sowie zahlreiche Banküberfälle. Erst im Jahr 2011 enttarnte sich die nationalsozialistische Terrorgruppe durch den Selbstmord von Böhnhart und Mundlos selbst. Zwar war der NSU das Werk von militanten Neonazis, ohne die Verwicklungen des Verfassungsschutzes, den Rassismus in Polizei und Gesellschaft hätte es ihn jedoch nie in dieser Form gegeben.


In dem Vortrag wird es daher darum gehen, jene Faktoren zu analysieren, die dazu geführt haben, dass der NSU seine neonazistischen Terrorakte begehen konnte. Inwieweit bestehen die gesellschaftlichen Verhältnisse, die den NSU möglich gemacht haben, auch nach dessen Auffliegen fort? Außerdem soll es in dem Vortrag um offene Fragen, den Prozess und die Aktionen am Tag der Urteilsverkündung, sowie einer gemeinsamen Anreise aus Würzburg dorthin gehen.

Vortrag, So. 3.Juni um 20 Uhr in der KHG Würzburg (Hofstallstraße 4)

Lautstarke und kraftvolle Demonstration in Würzburg für einen sofortigen Abschiebungsstopp nach Afghanistan.


Über 100 Teilnehmer_innen fordern Solidarität mit allen Menschen, statt Ausgrenzung und Abschiebungen.

Heute Abend, am Dienstag, den 22. Mai wurden erneut 15 Menschen gegen ihren Willen in das Kriegsgebiet Afghanistan abgeschoben. Es war die insgesamt 13. Sammelabschiebung seit Dezember 2016. Seitdem wurden über 200 Menschen zwangsweise in Chartermaschinen in die afghanische Landeshauptstadt nach Kabul abgeschoben. Unter den abgeschobenen Menschen befanden sich nach der aktuellen Informationslage mindestens fünf Menschen aus Bayern. Das Bundesland Bayern nimmt bei den Abschiebungen nach Afghanistan eine Schlüsselrolle ein und hat bundesweit bisher die meisten Abschiebungen nach Afghanistan vollzogen.

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Lautstarke Demonstrat_innen fordern ein Ende der unmenschlichen Abschiebepolitik

Würzburg, 26.03.2018: Zahlreiche Menschen haben sich heute am Montag, den 26. März 2018 am Protest gegen Abschiebungen beteiligt und sind lautstark durch die Würzburger Innenstadt gezogen. Unter dem Motto „not safe – keine Abschiebungen nach Afghanistan“ haben sie ein kraftvolles Zeichen gegen Abschiebungen und für ein dauerhaftes Bleiberecht für Geflüchtete gesetzt. Die Demonstration wurde von der Initiative Bleiberecht organisiert und von dem Würzburger Flüchtlingsrat, der Asyl-Ak Gruppe Mehr als 16a und dem Medi Netz Würzburg unterstützt.

Afghanistan ist nicht sicher und trotzdem schiebt die Bundesregierung seit Dezember 2016 wieder verstärkt Menschen dort hin ab. Bei der Abschiebung heute am Montag, der elften seit Dezember 2016 wurden erneut Menschen zwangsweise in einer Chartermaschinen vom Flughafen Halle/ Leipzig in die Landeshauptstadt Kabul abgeschoben. (mehr…)

not safe – keine Abschiebungen nach Afghanistan

Für nächsten Montag, den 26. März 2018 ist erneut von der Bundesregierung geplant vom Flughafen Halle/ Leipzig Menschen nach Afghanistan abzuschieben.

Wir, die Initiative Bleiberecht fordern, dass diese geplante Abschiebung nach Afghanistan sowie alle weiteren Abschiebungen sofort gestoppt werden. Deshalb werden wir am Montag, den 26. März ab 17:30 Uhr vom Würzburger Hauptbahnhof bis zum Vierröhrenbrunnen lautstark durch die Innenstadt ziehen um gegen Abschiebungen zu protestieren.

Die Demonstration wird von der Initiative Bleiberecht organisiert und von dem Würzburger Flüchtlingsrat, der Asyl-Ak Gruppe Mehr als 16a und dem Medi Netz Würzburg unterstützt.

Hier der Link zur Facebook Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/1611794758902989/

DEMOAUFRUF:

Afghanistan ist nicht sicher und trotzdem schiebt die Bundesregierung seit Dezember 2016 wieder verstärkt Menschen dort hin ab. Bei insgesamt zehn Sammelabschiebungen wurden seit dem 188 Menschen zwangsweise in Chartermaschinen in die Landeshauptstadt nach Kabul abgeschoben. Bayern nimmt bei dieser Abschiebepolitik eine Schlüsselrolle ein und hat bisher bundesweit die meisten Abschiebungen nach Afghanistan vollzogen. (mehr…)